Hatshausen

Der Bettler von


Als die Hühnerdiebe noch am Pranger standen

Moin,Moin
liebe Leute
Ich bin der 
Bettler aus Hatshausen, man nennt mic
h Jupp, den Schnellen.
Geboren wurde ich in der Domstadt zu 
Köln, aber nach einer langen Reise,über Münster,Rheine und Meppen, hab ich meine Heimat hier in Ostfriesland gefunden.
Viele Jahre wohnte ich in 
Aurich, bis die Liebe mich in den wunderbaren Ort brachte, der sich Hatshausen
 nennt.
Hier ist nun meine Zukunft, weil der Ort alles mit sich bringt, was eines Bettlers Herz begehrt.

 

 

Ordnung des Bettel- und Almosenwesens

Körperlich Behinderte und Kriegsinvalide waren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit für ihren Lebensunterhalt oftmals auf Almosen angewiesen. Zusammen mit anderen Bettlern lagerten sie an Stadttoren und Kirchentüren, um Almosen zu erhalten.

Um die Bettelei in geordnete Bahnen zu lenken, erließen die Städte eigene Bettelordnungen. Nürnberg zog als aufstrebende Wirtschaftsmetropole zahlreiche Bettler an, so dass der Rat schon 1370 eine Almosenordnung erließ - die früheste in Deutschland.

Das Betteln musste genehmigt werden. Einheimische Bettler wurden bevorzugt; so versuchte man, Auswärtige fernzuhalten. Die Zulassung zum Betteln war anhand von Bettelzeichen nachzuweisen, die sichtbar zu tragen waren. In der Bettelordnung von 1518 erhielten Behinderte einen Sonderstatus: „Die nicht Krüppel, lahm oder blind sind, sollen an keinem Werktag … an der Bettelstatt müßig sitzen.“ Alle arbeitsfähigen Bettler durften an den Werktagen also nicht betteln.

Ab 1522 gelangte das Nürnberger Bettel- und Almosenwesen vollständig unter Kontrolle des Rates, der damit eine Art kommunale Fürsorgepflicht anerkannte. Das Betteln wurde verboten, dafür wurden Bedürftige nun vom Almosenamt unterstützt.


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